ORGANOTHERAPIE

Herz heilt Herz, Niere heilt Niere.
Paracelsus


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Die therapeutische Verwendung tierischer Organe zieht sich durch die ganze Menschheits­geschichte. So verzehrten in früheren Kulturen Jäger die Organe ihrer erlegten Beutetiere, um sich dessen Eigenschaften anzueignen.
Grundlage für die Therapie mit Organpräparaten ist die Unterstützung des geschädigten Organs. Durch die Zuführung gesunder Zellkomponenten soll die Fähigkeit zur Selbstheilung der Organe angeregt werden.
Demnach soll mit einem gesunden Organ eines Tieres ein krankes Organ eines Menschen geheilt werden.
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Die Entstehung der heutigen Organotherapie ist auf Dr. Rudolf Steiner (1861-1925) zurückzuführen, der in den 1920er Jahren den Anstoß gab, homöopathisch potenzierte gesunde Organe höherer Tiere in der Humantherapie einzusetzen. Ab 1929 wurden solche potenzierten Organpräparate auch bei Tieren eingesetzt.
Dabei werden nach speziellen Verfahren aufbereitete oder nach den Vor­schriften der Homöopathie potenzierte Organpräparate von Rindern oder Schweinen als Fertigarzneimittel zur Therapie eingesetzt. Solche Präparate aus Organen gesunder Tiere enthalten alle Gewebebestandteile des jeweiligen Organs.
Sind Organe oder Gewebe geschwächt oder geschädigt, erhalten sie durch die Verabrei­chung des entsprechenden Organpräparates eine Unterstützung in der Regeneration. Die angewendeten Präparate reichern sich in ihren Zielorganen spezifisch an:
Auge findet zu Auge, Leber findet zu Leber.
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Organe oder Organsysteme, die ihre Funktion nicht mehr richtig erfüllen, sei es aufgrund altersbedingter Degeneration oder einer Schädigung durch andere Ursachen, etwa Verlet­zung, Vergiftung, Fehlernährung oder Überlastung, können durch Verabreichung organothe­rapeutischer Präparate zur Regeneration angeregt werden. Dies wurde in mehreren Studien nachgewiesen.
Ziel der Anwendung ist also vorwiegend die Wiederherstellung von Organen oder Organ­funktionen durch Anregung von Stoffwechselvorgängen im Zielorgan.
Diesen Effekt der Anreicherung im Zielorgan nutzt man, um zusätzlich für die Behandlung der Erkrankung geeignete Homöopathika in das erkrankte Organ zu schleusen, und zwar in Kombination mit dem Organpräparat. Diese Homöopathika können dann zu­sammen mit den Organbestandteilen regenerierend auf geschädigte Organ- oder Gewe­bestrukturen wirken.
Hundebesitzer können die Wirkung einer organtherapeutischen Behandlung Ihres Hundes häufig gut beobachten.
Solange Organe nicht vollständig zerstört sind, kann die Organotherapie helfen. Auch wenn bei altersbedingtem Verschleiß eine vollständige Heilung oft nicht mehr möglich ist, so kann eine Besserung der Lebensqualität erreicht werden.
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Da die Organotherapie meistens bei chronischen Erkrankungen eingesetzt wird, sind in der Regel Behandlungen mit einer Dauer von mehreren Wochen notwendig.
Zu Beginn der Therapie werden Injektionen jeden zweiten oder dritten Tag durchgeführt. Nach den ersten vier bis fünf Injektionen sollte bereits eine Verbesserung der Beschwerden eingetreten sein.
Je nach Ansprechen des Hundes auf die Therapie werden die Abstände zwischen den ein­zelnen Injektionen nach und nach vergrößert.
Solche mehrwöchigen Kuren können in bestimmten Abständen wiederholt werden, um Regenerationsprozesse aufzufrischen.

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