Der Kekshimmel!

November

48486206 - big row or group of hungry dogs behind a big mound of food , ready to eat lunch , isolated on white background

Langsam wird es weihnachtlich. Hierbei sollten unsere Hunde nicht zu kurz kommen. Hundekekse selber zu backen ist mit weitaus weniger Aufwand verbunden als sich viele Hundebesitzer vorstellen und für Hunde sind sie ein gesunder Genuss.
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Im Tierfachhandel sind unglaublich viele verschiedene Sorten Hundekekse erhältlich.
Betrachtet man die Zutatenliste genauer, wird man schnell feststellen wie schlecht und minderwertig, teilweise sogar gesundheitsschädlich, diese Kekse sind.
Viele dieser Produkte enthalten Zucker oder Zuckeraustauschstoffe, künstliche Aromen, Farbstoffe und Konservierungsstoffe, um nur einige der möglichen chemischen Zusätze zu nennen. Solche Stoffe und Zutaten gehören nicht in den Organismus des Hundes und können sogar der Gesundheit nachhaltig schaden.
Selbstverständlich gibt es auch hochwertige und gesunde Hundekekse im Fachhandel, diese sind dann aber preislich wesentlich teurer. Für sehr hochwertig zusammengesetzte Produkte, wie z.B. gebackene Kekse die rein mit natürlichen Zutaten hergestellt werden, muss der Hundehalter etwas tiefer in die Tasche greifen. Hier gibt es an der Zutatenliste kaum etwas auszusetzen. Je nach Größe des Hundes und dem Bedarf an Hundekeksen kann der Kauf solcher Produkte enorm ins Geld gehen.
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Günstiger und obendrein gesund, kann man für seinen Hund die Kekse einfach selber backen.
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Dabei kann genau auf die speziellen Vorlieben des Hundes eingegangen werden und der Hundehalter weiß zu 100% was in den Keksen enthalten ist.
Dies ist auch ein großer Vorteil wenn man einen Hund hat, der an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leidet.
Gezielt können nur die Zutaten verwendet werden, die der Hund auch verträgt.
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Grundrezept für Hundekekse

Für die Herstellung selbst gemachter Hundekekse gibt es ein einfaches Grundrezept, das nach den eigenen Wünschen und Vorlieben verfeinert werden kann.

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Zutaten:

500g Dinkelvollkornmehl
50g gedünstete und pürierte Kalbsleber oder Geflügel oder Fisch
2-3 Eier
3 EL Olivenöl
200-300 ml Fleisch-/Gemüsebrühe
frische Kräuter (Dill, Petersilie, Fenchelkraut)
Hinweis: Die Kekse schmecken dem Hund auch ohne Fleisch –
dafür sollte aber eine intensivere Brühe beigefügt werden!
Siehe auch Artikel:
Eine warme Suppe für den Hund!
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Zubereitung:

Das Mehl, die Eier, das Öl, püriertes Fleisch/Fisch/Kalbsleber zunächst mit 200-250 ml der Fleisch-/Gemüsebrühe gut miteinander vermischen bis ein glatter Teig entsteht.
Bei Bedarf muss nochmal Fleisch-/
Gemüsebrühe nachgegeben werden, wenn der Teig zu trocken ist und sich nicht gut weiter verarbeiten lässt. Am Ende soll ein homogener, glatter Teig entstehen, der nicht klebt und sich gut ausrollen lässt.
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Den Teig zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und für 30 bis 60 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
Den kalten Teig mit den Händen auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten und dann zu Keksen weiter verarbeiten.

Um nun Hundekekse zu Formen, gibt es zwei Möglichkeiten:

Entweder der Teig wird auf einer bemehlten Fläche ca. 5mm dick ausgerollt und mit Plätzchenformen ausgestochen, oder es können Würste gerollt werden von denen ebenfalls ca. 5mm dicke Scheiben
abgeschnitten werden.
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Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei ca. 150° für ca. 40 Minuten backen. Gelegentlich die Backofentüre kurz öffnen, damit der heiße Dampf entweichen kann.
Anschließend am besten über Nacht offen liegen lassen. Danach erst verpacken (sonst droht Schimmel). Die Kekse sind dann in einer Keksdose ca. zwei – drei Wochen haltbar.
Alternativ kann man sie auch einfrieren.

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Grundrezept für Hundekekse
mit Silikon Backmatten/Backformen

Auch dieses Rezept kann nach den eigenen Wünschen und Vorlieben verfeinert werden kann.

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Zutaten:

für ca. 500g Backwerk

500g Kartoffelmehl
60g gedünstete und pürierte Kalbs- oder Rinderleber
160g gedünsteten Kürbis (als TK-Ware bei REWE erhältlich)
30g fein gemahlene Kürbiskerne
3   Eier
3   EL Olivenöl
100g Frischkäse
200g Schmand
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Hinweis: Die Kekse schmecken dem Hund auch ohne Leber – dafür sollte aber eine intensivere Brühe beigefügt werden!
Siehe auch Artikel:
Eine warme Suppe für den Hund!
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Zubereitung:

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Alle Zutaten zusammen in eine Rührschüssel geben und einige Minuten alles verrühren bis ein cremiger Teig entsteht.
Teig muß noch leicht tropfen.
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Die Silikon Backmatten/Backformen vor dem Befüllen kurz unter kaltes Wasser halten und noch feucht mit Teig befüllen.

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Sie können nun die Formen mit einer Teigspritze befüllen.
Sollte der Teig zu flüssig sein, geben Sie noch 50-70g Kartoffelmehl hinzu.

 

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oder

 

 

Sie verwenden  einen Teigschaber.
Dieser bedarf allerdings einiger Übung.

 

 

 

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TIPP:

Bei den Backmatten für kleine Kekse verwende ich einen Teigschaber.
Für größere Formen benutze ich eine Teigspritze.
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Die Backzeit richtet sich jeweils nach der Größe der Hundekekse. Die kleineren Kekse backe ich mit 160°-170° für ca. 40-60 Minuten. Die größeren Kekse dauern entsprechend länger (bis 90 Minuten).
Ich verwende zum Backen Umluft, die Temperaturen und Backzeiten können aber je nach Ofen variieren. Sie sollten daher immer in der Nähe des Ofens bleiben und regelmäßig kontrollieren, damit nichts verbrennt.
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Gelegentlich die Backofentüre kurz öffnen, damit der heiße Dampf entweichen kann.

Bei unterschiedlichen Größen prüfe ich nach 40 Minuten ca. alle 10-15 Minuten welche Kekse schon durchgebacken sind. Dabei schneide ich einen Keks mit dem Messer durch und es sollte dann kein feuchter Kern mehr sichtbar sein.

 

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Anschließend am besten über Nacht offen liegen lassen. Danach erst verpacken (sonst droht Schimmel).
Die Kekse sind dann in einer Keksdose ca. zwei – drei Wochen haltbar.
Alternativ kann man sie auch einfrieren.

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Hinweis:

Aus Silikon-Backmatten/Backformen können flüchtige organische Verbindungen ins Backwerk übergehen, wenn sie bei der Herstellung nicht fachgerecht „ausgasen” konnten. Das von Fachleuten auch als „Tempern” bezeichnete Verfahren erfolgt üblicherweise bei der Herstellung, ist aber sehr aufwendig. Daher sparen sich manche Produzenten (lt. ÖKO-Test) diesen Arbeitsschritt.
Wer sichergehen will, lässt die Silikon-Backmatten/Backformen vor dem ersten Backen „ausgasen“. Das heißt, man übernimmt das „Tempern“ selbst und stellt die Silikon-Backmatten/Backformen für vier Stunden bei 200° in den Backofen. Während die Formen im Backofen „ausgasen“ sollten Sie auch gelegentlich lüften.

Bitte kaufen Sie keine Billig-Produkte!

Ich persönlich verwende Backmatten der Firma Collory S. Braun, Le Dogue und HPiano
und bin damit sehr zufrieden.

 

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Die Silikon Backmatten/Backformen sollten folgende Herstellerangaben aufweisen.
– hitzebeständig von -30°C bis +230°C
– spülmaschinenfest
– 100% lebensmittelechtem Silikon
– frei von BPA (Bisphenol A)
– geruchsneutral

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Viel Spaß beim Nachbacken!


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44371107 - homemade dog bones being packaged into cellophane bags as healthy gifts for dogs. selective focus on foreground cookies.

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P.S.: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft!

Die vierbeinigen Freunde von Ihrem Hund, freuen sich sicher auch über ein kleines Päckchen mit köstlichen Hundekeksen!

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