Depressionen beim Hund

 

Botschaften der Seele

Viele Menschen leiden unter Depressionen. Dabei kann diese Krankheit nicht nur den Menschen treffen sondern auch Hunde können daran erkranken.
Bereits 1967 wurde dies von amerikanischen Psychologen im Rahmen umfangreicher Experimente bewiesen. Bei diesen Tests wurde auch der Beweis erbracht, dass Hunde Gefühle haben. Und sind diese vorhanden, kann auch der Rückschluss erfolgen, dass Hunde oder auch andere Tiere an psychischen Erkrankungen leiden können. So eben auch unter Depressionen.
Dabei ist eine Depression bei einem Hund nicht so einfach zu erkennen. Schließlich kann sich ein Hund nicht verbal wie ein Mensch mitteilen.
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Aber es gibt Hinweise, um auch bei einem Hund eine Depression zu erkennen. Voraussetzung dafür ist, dass der Besitzer über umfangreiche Kenntnisse und Erfahrung bezüglich Hundeverhalten verfügt. So kann bereits jede kleine Veränderung auf einen Erkrankung hinweisen. Es gibt aber dennoch typische Symptome einer Depression, die auch bei Hunden zu finden sind.

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Symptome

Teilnahmslosigkeit, Unaufmerksamkeit, leerer Blick, keine oder nur sehr langsame Reaktion auf Ansprache und Geräusche, hängender Kopf und hängende Rute, übermäßiges Fressen oder Appetitlosigkeit, keine oder nur kurz Lust zum Spielen oder Spazierengehen (trottet langsam hinterher), Änderungen im Verhalten wie zum Beispiel das Jagen des eigenen Schwanzes, Unsauberkeit.
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Ursachen

Die Ursachen von Depressionen bei Hunden können ganz unterschiedlich sein. Depressives Verhalten kann auch durch eine organische Erkrankung ausgelöst werden. In diesem Fall muss eine entsprechende weiterführende Diagnostik erfolgen.
In den meisten Fällen haben die Depressionen bei Hunden aber einen ganz anderen Hintergrund. Wie auch beim Menschen ist oftmals die Psyche betroffen. Da reicht oft schon häufiges Streiten oder Konflikte in der Familie um bei sensiblen Hunden eine Depression auszulösen.

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Häufigste Gründe sind das Alleinbleiben

Dies macht den Hunden oft am meisten zu schaffen und wird von den Besitzern nicht erkannt oder wahrgenommen.
Langeweile und auch Stress können eine große Rolle spielen. Bei Stress wird viel Adrenalin ausgeschüttet. Kommt dies häufiger vor, wird der Körper überfordert. Er reagiert dann mit Erschöpfung.
Stress kann für Hunde durch ganz unterschiedliche Dinge oder Situationen entstehen und was für den einen Hund schon Stress bedeutet, steckt ein anderer ganz einfach weg. Daher sollten Stresssituationen, so weit wie möglich, vermieden werden.

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Darüber hinaus sollten auch unbedingt Frustrationen verhindert werden. Dabei sind die Erwartungshaltungen eines Hundes anders, als beim Menschen.
Wird ein Spaziergang nicht wie gewohnt unternommen oder bekommt der Hund viel später als gewohnt sein Futter, kann dies bereits zu Frustrationen führen.
Wenn Frustrationen über einen längeren Zeitraum anhalten können diese auch zu Depressionen werden.

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Der alte Hund

Vor allem ältere Hunde leiden sehr häufig unter Depressionen. Bei diesen Hunden stellt sich sehr oft das Gefühl ein, für Ihre Menschen nicht mehr nützlich zu sein.
Oft werden diese Hunde mit Ungeduld behandelt. Ihre Gebrechen und nachlassenden Sinne (besonders Hören und Sehen) werden als lästig empfunden. Daher sollte ein Hund auch im Alter täglich kleine Trainingseinheiten und leichte Aufgaben gestellt bekommen.

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Diagnose

Wichtig ist erst einmal von einem Tierarzt mögliche organische Ursachen ausschließen zu lassen.
Darüber hinaus muss das depressive Verhalten von einer Depression unterschieden werden. Ein depressives Verhalten hält in der Regel nur wenige Tage an. Bei einer Depression hält dieses Verhalten dann über einen längeren Zeitraum an. Zudem liegt bei einer Depression ein gestörter Gehirnstoffwechsel vor. Dabei entsteht ein Mangel an bestimmten Botenstoffen. Es erfolgt eine Veränderung des Selbstwertgefühles und auch positive Gefühle gehen verloren. Die Hunde werden unsicher oder zeigen gesteigertes Angstverhalten.
 

Behandlung

Anders als beim Menschen, der durch Gesprächstherapien behandelt werden kann, müssen beim Hund genaue Beobachtungen von Schlaf-Wach-Rhythmus, der Körpersprache und dem Verhalten vorgenommen werden.
Zuständig für die Behandlung ist ein erfahrener und gut ausgebildeter Therapeut oder Fachtierarzt  der sich ganz individuell auf den Hund einstellen wird.



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